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In der Luft und auf dem Eis – Helene Fischer Show Aufzeichnung 2016 – Teil 3

Weiter geht’s mit dem Bericht zur Helene Fischer Show 2016…

Spiegeltanz mit Kind

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Als nächste Nummer hatte Helene eine Duett-Tanznummer mit einer 10-jährigen Tänzerin (namens Brightyn) aus den USA, die bei „America’s Got Talent“ war. Das war so eine Art Spiegeltanz, ich glaube das Mädchen sollte Helenes junges Selbst verkörpern 😀 Man hat gesehen, dass Helene tänzerisch nicht mehr ganz so fit ist wie das junge Mädchen (hat sie auch selber hinterher gesagt, dass sie etwas eingerostet ist), aber es wäre ja auch schlimm wenn das anders wäre. Die Nummer fand ich zur Auflockerung auf jeden Fall sehr nett und Helenes Leistung war definitiv finde ich sehr gut, wenn man bedenkt, dass sie so was eigentlich nur “nebenher” macht.

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Wieviel Sport sie macht und was würde mich (als ebenfalls Sportbegeisterte) ja wirklich mal interessieren, aber das ist auch eine dieser völlig banalen Fragen, die ihr oft gestellt werden, die sie aber trotzdem nie beantwortet, außer mit Allgemeinplätzen und Platitüden (gut, das macht sie grundsätzlich bei allen Fragen so) Bestimmt weil, das sonst sicherlich alle einfach nachmachen würden 😛

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Roland Kaiser

Eine jahrzehntelang erfolgreiche Schlager-Ikone gibt es auch in jeder HF Show, ich hatte ja auf Howard Carpendale gehofft (der war schon mal da und es war sehr nett). Zu Roland Kaiser hatte ich bisher keine besondere Meinung in irgendeine Richtung, aber seine Auftritte bei der HF Show haben mich jetzt nicht so vom Hocker gerissen, seine Solo-Nummer „Kein Problem“ war aus meiner Sicht der schwächste Song des Abends (die von klubbb3 sind wenigstens peppig) und das Duett mit Helene war jetzt auch nicht sooooo, das war irgendein Song von Rod Stewart den ich nicht kannte oder nicht wiedererkannte (Helene hat von einer Country-irgendwas-Version geredet, naja). Außerdem hat er seine Hand am ersten Abend beim Duett singen versehentlich ein bisschen weit unten auf Helenes …Rücken platziert, weswegen sie diese unauffällig hochprofessionell entfernen musste.

Gregor Meyle

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Gregor Meyle ist ein Deutscher Popsänger/Songwriter aus dem erweiterten Umfeld von Stefan Raabs eigener Casting Show (die mit den vielen Buchstaben) und war auch schon bei „Sing meinen Song“. Er sieht immer ein bisschen aus als käme er grad von seinem Zweitjob als Lehrer an der Waldorf-Schule (und redet auch so), aber seine Musik mag ich eigentlich ganz gerne. Bei der HF Show hat er aber nicht sooo doll gesungen, also entweder ist er eher so der Musiker für Studioalbum hören oder er war nicht gut drauf (auf seiner Facebook Seite hatte er kurz vorher gepostet, dass er krank ist, vielleicht lag’s daran) oder er wollte Gentleman-like Helene besser wirken lassen und hat’s etwas übertrieben 😀 Ich fand’s aber trotzdem ganz nett. Er hat einen eigenen Song gesungen und einen mit Helene, das Duett fand ich am 2. Abend deutlich besser als am ersten und eigentlich auch total cool gewählt, aber vielleicht ein bisschen zu experimentierfreudig für eine Sendung wie die Helene Fischer Show.

Helene mit „Ich bin bereit“ aus dem Disney-Film „Vaiana“

Ein weiterer Pflicht-Act bei Helene Fischer ist, dass Helene immer einen Disney-Song aus einem brandaktuellen super beliebten Disney-Film singt, in den sie sich grad total schockverliebt hat. Die letzten Jahre war das immer „Lass jetzt los/Let it go“ aus der Eiskönigin/Frozen (in einem Radiointerview hat sie sich mal „Let it go“ von Passanger gewünscht und das mit den Worten „Keine Sorge, jetzt kommt nicht die Eiskönigin“ kommentiert 😛 ). Zum Kinostart von „Vaiana“ (was mit einer taffen Heldin aus der Südsee) ist es jetzt „Ich bin bereit“ aus eben diesem Film. Das mit den Disney Songs läuft dann immer so, dass ich den Film nie gucke und auch kein einziges anderes Lied daraus kenne, den einen Song aber mindestens 15x live sehe 😀 „Ich bin bereit“ gefällt mir aber schon mal viel besser als der Song aus „Frozen“, der ist nämlich recht rhythmisch und fröhlich und war mit einer ganz netten Tanz-Performance aufbereitet. Ich hör ihn aber präventiv lieber trotzdem erstmal nicht öfters an, um Abnutzungserscheinungen zu vermeiden. Der bleibt jetzt nämlich bestimmt im Programm bis in ein paar Jahren ein neuer Disney Film mit einer taffen Heldin aus den Anden rauskommt, in den sich Helene grad schockverliebt hat.

Duett mit der Accapella Truppe „Naturally 7“

Es hat ja jeder immer so EIN Lied jedes Jahr, das er absolut nicht ausstehen kann. Also bei mir war das 2015/2016 ja „Hello“ von Adele, ein Song der auch durchaus eine echte Gefahr darstellt, weil wenn man an einem diesigen Novembertag um 7:00 Uhr morgens halbtot zur Arbeit fährt und beim Umschalten ohne Vorwarnung plötzlich „HÄÄÄÄLLO FROM THE OTHER SIDE!!!!!!!!“ aus dem Radio plärrt (ich höre eigentlich so gut wie nie Radio, aber selbst unter diesen Voraussetzungen passiert einem das mindestens 3x im Monat), dann möchte man spontan schon mal sein Auto gegen den nächsten Baum lenken um auch schneller auf „the other side“ zu gelangen.

Da Adele nicht zur HF Show kommt, brauchte man sich ja keine großen Sorgen zu machen, diesem Song dort zu begegnen. Helene sang nun ja als nächstes ein Duett mit der Accapella Combo „Naturally 7“ aus den USA, wozu sie natürlich einen beliebten supererfolgreichen Song brauchte, den jeder mag. Naja.

Also so schlecht war’s dann aber echt nicht, denn die Combo ist sehr sehr gut und die Helene ist ja so ein fröhlicher immer gut gelaunter Mensch (das sind die ersten überlebenswichtigen Fan-Floskeln, die man als Neufan beim Helene-Fischer-Fan-Symposium lernt, außerdem ist sie auch noch total bodenständig und authentisch, also jetzt vielleicht nicht bei der Arbeit, aber daheim ims stillem Kämmerlein, wenn sie spontan mal durch’s Haus tanzt, dann ganz bestimmt), jedenfalls scheint ihr ja die Sonne aus…weswegen sie gar nicht in der Lage ist „Hello“ so depressiv zu singen, dass man sich irgendwo runterstürzen möchte 😀

Deswegen war das eigentlich trotz einer leichten Monotonie (die am Song liegt) ganz gut, aber die Version mag ich als Reiterin trotzdem lieber:

Diven Duett mit Grace Capristo

Grace Capristo kenne ich persönlich ja schon sehr lange, nämlich seit der Popstars Staffel #5, die zugleich die erste Popstars Staffel war, die ich geschaut habe, wegen der von mir zutiefst verehrten Nina Hagen in der Jury. Grace hieß damals noch Mandy und wurde damals als 16-jährige in die Siegerband „Monrose“ gewählt (die ich als einzige Popstars Band wirklich mochte, auch wegen der von mir damals als sehr unterhaltsam befundenen Senna Gammour 😀 ). Gesanglich fand ich Mandy damals in Monrose auch schon am Stärksten (Senna hatte ja eher andere Qualitäten, ich habe sie aber neulich erfreut als Schauspielerin in einem ZDF-Film entdeckt).

Seitdem war Mandy noch Spielerfrau (Mesut Özil, Beziehungsstatus laut Klatschpresse aktuell unklar?!) und Mercedes Markenbotschafterin (Schleichwerbung, aber Mercedes ist ja bekanntlich auch die beste Automarke), hieß dann irgendwann Mandy Grace Capristo und dann irgendwann nur noch Grace Capristo (so ein schlechter Name ist Mandy doch auch nicht?).

In der Helene Fischer Show war Grace nun, um mit Helene ein großes Diven Duett zu singen, unter anderem mit Songs von Marylin Monroe. Für die Performance hat Grace ihre wirklich beeindruckende Figur in eine passende unfassbar geile spektakuläre Robe gesteckt:

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Helene hat ja objektiv und subjektiv eine ebenfalls unfassbar gute Figur, die aber eher sportlich und durchtrainiert ist und an eine Eiskunstläuferin (dazu kommen wir später noch) oder Gymnastin/Tänzerin erinnert, außerdem ist sie ja nicht ganz so groß (wobei 1,58m die beste Körpergröße der Welt ist, finde ich persönlich aus eigener Erfahrung – außer bei Konzertbesuchen im Publikum) und auch gar nicht mal soooooo gut darin ist auf High Heels in Abendroben elegant zu tanzen (obwohl sie seit 10 Jahren versucht den gegenteiligen Eindruck zu erwecken tanzt sie deutlich besser eher sportlich in flachen Schuhen oder barfuß). Vielleicht hat sie deswegen einen explodierten toten Vogel als Kleid angezogen, um gar nicht erst Vergleiche aufkommen zu lassen. Oder sie fand das Outfit einfach voll schön 😀

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Abgesehen von derartigen Oberflächlichkeiten war das eine meiner absoluten Lieblings-Performances der Show, denn da passte einfach alles, tolle Songs, tolle Sängerinnen, deren Stimmen super harmonierten, eine etwas extravagante Idee Songs von Marylin Monroe von 2 Frauen zusammen performen zu lassen, aber hat super funktioniert und das ist eine der Nummern, bei der ich mich wirklich schon total freue sie im TV wieder zu sehen.

Symphoniacs in der Luft und auf dem Eis

Ein weiterer obligatorischer Programmpunkt bei der HF Show ist, dass einer Geige spielt (meistens David Garrett) und Helene dazu turnt, meist in luftiger Höhe. Dieses Jahr hat man das Konzept noch etwas gesteigert, es hat ein ganzes „Klassik Electro Pop Crossover-Projekt“ (hab ich von der offiziellen Beschreibung) namens Symphoniacs Instrumente gespielt und Helene hat nicht nur geturnt, sondern sogar noch ein bisschen Eiskunstlauf gemacht. Ich war ja ganz aufgeregt, als die da so ne putzige Mini-Eisfläche auf die Bühne geschoben haben (ich vermute mal das ist Kunsteis) und da plötzlich Leute mit Kufen an den Füßen waren, weil ich ja mal ein Riesen-Eiskunstlauffan war (inzwischen etwas eingeschlafen, aber 1 Event im Jahr wird trotzdem in der Regel noch mitgenommen). Jedenfalls gab das dann tatsächliche eine Adagio Paarlaufnummer (so heißt das im Fachjargon) mit 2 männlichen Eisläufern und Helene, die teils an Seilen über dem Eis stattfand und in Form von Paarlauf-Elementen auf dem Eis.

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Nun war das für mich etwas witzig, weil ich solche Nummern als Eiskunstlauf-Fan in Shows bestimmt schon 35x gesehen habe (und ehrlichgesagt sind das nicht unbedingt die Nummern, die einen da vom Hocker reißen, weil man als Eiskunstlauf-Fan gern Eiskunstlauf sieht und keinen Artistik-Paarlauf-Crossover), aber so in der Helene Fischer Show mit Helene als Läuferin fand ich es trotzdem eine total witzige Idee, die beim Publikum auch super ankam.

 

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Natürlich hat sich Helene um das Eislaufen an sich etwas rumgemogelt (kann sie ja auch nicht richtig können) und sich im Prinzip auf dem Eis nur heben lassen (das machen die ganzen professionellen Adagio Paarläuferinnen, die eigentlich Artisten sind aber eh genauso), aber auch das ist eine sportliche Höchstleistung schon von der Körperspannung her und beim Aufwärmen hat sie ein paar Kreise gedreht und ich würde ihre Basics/Skating Skills (so heißt das im Fachjargon 😛 ) durchaus als solides „Skating with the Stars“ Niveau beschreiben, andere Promis trainieren für das Level durchaus mal ne ganze Staffel ohne es zu erreichen 😀 Die Paarlauf Elemente waren so das was man bei so was immer sieht, besonders witzig finde ich, dass sie eine Hebung dabei hatten, die im Sport-Eiskunstlauf nur einmal kurzfristig als Markenzeichen von Mandy Wötzel & Ingo Steuer Bekanntheit errang um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden (das „Klappmesser“), wohl aus dem Grund, dass sie keine Ästhetik-Preise gewinnt 😀

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Die Hälfte der Leser hab ich hier vermutlich schon lange abgehängt, aber ich bin hier grad in meinem Element 😛 Deswegen möchte ich noch erwähnen, dass es sich bei dem einen männlichen Eisläufer um Alexander Gaszi gehandelt hat, der zusammen mit Nelli Ziganshina zwar nicht das erfolgreichste, aber meiner Meinung nach eines der interessantesten Deutschen Eistanzpaare der letzten Jahre war 🙂 Die hatten mal so ein psychedelisches Zombie Programm:

https://www.youtube.com/watch?v=LVxLflaNPKU

Morgen komm ich hier dann wieder zur Helene Fischer Show zurück 😉

2 Gedanken zu „In der Luft und auf dem Eis – Helene Fischer Show Aufzeichnung 2016 – Teil 3“

  1. Irgendwie verspüre ich jetzt das dringende Bedürfnis nach Videos von Debbie Park zu suchen 😛

    Und ich glaube, Sergei Davydov bestätigt Deine Meinung, dass 1,58 m die beste Größe EVER ist 😉

  2. Fühle mich auch gerade in die späten 1980er versetzt, als in der Familie noch regelmäßig Eiskunstlauf angeschaut wurde. Katarina Witts Glanzzeiten! Sehr unterhaltsam und sogar bildend.
    Und ich habe noch nie verstanden, warum Helene immer so tut, als sei 1.58m besonders klein für eine Frau. Mehr als auf die Größe kommt es ja darauf an, wie sich alles proportional verteilt und da kann sie sich beim besten Willen nicht beschweren. 😀

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