Reisen

Impressionen aus Slowenien – Tag 1

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Am Fluß

 

Dieses Jahr habe ich meinen Sommerurlaub (zusammen mit meiner Freundin S.) in Slowenien verbracht. Slowenien hat mich persönlich als Reiseziel besonders angesprochen, da es ein kleines Land ist, das alles besitzt was ich besonders liebe: Berge und Wald 🙂 und dazu sogar auch noch eine Mittelmeerküste, eigentlich also ein Land in dem fast jeder Reisende glücklich werden sollte. Auch über die Hauptstadt Ljubljana habe ich nur Vielversprechendes gehört. Da S. und ich mit dem Flugzeug angereist sind, haben wir uns Ljubljana auch als Basis für Besichtigungen ausgesucht.

Da unser Hinflug schon am Vormittag in Ljubljana ankam, hatten wir schon an unsrem Anreisetag (Samstag, der 26.8.) genug Zeit, um uns einen ersten Eindruck von der Stadt zu verschaffen.

Wir bummelten los in Richtung Altstadt und landeten erst mal in einem alternativ wirkenden Künstlerviertel, um dann Richtung Flußufer zu laufen, wo sich Restaurant, Cafes und Eisdielen aneinander reihen. Der Bereich ist natürlich recht touristisch, aber charmant und lebhaft ohne dabei überlaufen zu wirken. Vom Stil her erinnerte mich die kleine Stadt etwas an eine Mischung aus Salzburg (da auch über Ljubljana eine Burg thront), allerdings mit gefühlt 5000 mehr Restaurants und etwas mediterranerem Flair.

 

Nach einem kurzen Snack und einer erfrischenden Minz-Limo versuchten wir nur so zur Probe den Aufstieg zur Burg, den besichtigen wollten wir die Burg am Anreisetag dann doch nicht gleich, vor allem da es die ersten Tage noch extrem heiß war und wir es deswegen gemütlich angehen ließen.

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Blick auf die Burg vom Kongressplatz (Kongresni trg) aus

 

Stattdessen entschieden wir uns für einen Rundgang auf dem Burghügel, das Tolle an Ljubljana ist, dass man vom Stadtzentrum maximal 5-10 gehen muss, um innerstädtisch im Grünen zu sein.

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Auf dem Burghügel

Wieder zurück in der Stadt ging’s über eine der vielen kleinen Brücken zurück zu unsrem Hotel:

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das Wahrzeichen der Stadt Ljubljana ist der Drache, der hier die Pfeiler einer der vielen Brücken über den Fluß Ljubljanica schmückt

Abends setzten wir uns in eins der gemütlichen (zugegebenermaßen in diesem Fall nicht übermäßig authentisch slowenischen) Restaurants am Flußufer und ließen den ersten Abend ausklingen.

Reisen

Impressionen aus Südtirol – Teil 1

Dieses Jahr war ich mit drei Freundinnen zusammen im Sommerurlaub in Südtirol. Ich war noch nie in dieser Region, meine Freundinnen aber schon und da ich die Berge liebe (Ich bin definitiv mehr ein „Berg-Typ“ als ein „Meer-Typ“- an meinen letzten Strandurlaub kann ich mich kaum noch erinnern 😉 ) war ich für diese Idee natürlich sofort zu begeistern.

Gewohnt haben wir in Seis am Schlern, einem kleinen Ort in der Nähe von Kastelruth (dürfte in Deutschland eher bekannt sein), im Hotel „Schwarzer Adler“ (http://www.hotelschwarzeradler.it/), das ich praktisch uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Relativ klein und familiär, mit sehr freundlichem Service, einer doch eher überdurchschnittlichen Küche, Dachterrasse und Pool. Das Essen in Südtirol hat mir gut geschmeckt, denn es ist nicht so deftig wie zum Beispiel letztes Jahr in Österreich und hat eher schon mediterrane Einflüsse.

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Blick aus unserem Hotelzimmer

 

Vom Schwerpunkt her war unser Urlaub natürlich teilweise dem Wandern gewidmet, es blieb aber auch genug Zeit zum relaxen und für Ausflüge. Von Seis aus sind einige kleinere Südtiroler Städte gut zu erreichen, zum Beispiel Meran, Bozen oder Brixen (in diesem Urlaub waren wir nur in Meran). Die Highlights unserer Wanderungen und Ausflüge möchte ich jetzt gerne etwas vorstellen.

Die Gärten von Schloss Trautmannsdorff in Meran

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Blick aus den Gärten auf das Schloss

 

In den Gärten von Schloss Trautmannsdorff kann man viele verschiedene Pflanzen und Blumen bewundern, die thematisch und regional gruppiert sind, so gibt es einen Bereich mit Waldpflanzen (vor allem Bäume und Farne), einen Bereich mit Blumen und Pflanzen, die typisch für Südtirol sind, japanische Gärten, einen „Garten der Liebenden“, so wie eine ziemlich spektakuläre freihängende Aussichtsplattform und eine Voliere mit Papageien.

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Aussichtsplattform (durchaus etwas wacklig)

 

Im Schloss selbst gibt es außerdem ein Museum zur Geschichte des Tourismus in Südtirol von den Anfängen bis zur heutigen Zeit, in dem das Thema Tourismus auf unterhaltsame und durchaus auch kritische und bissige Weise abwechslungsreich beleuchtet wird. Außerdem gibt es einige Informationen zu Sisi, die das Schloss Trautmannsdorff auch einige Male besucht hat, das Schloss ist also auch für Sisi Fans definitiv interessant (eine Sisi Statue in den Gärten gibt es auch noch, sowie einen Bademantel den sie dort getragen hat und als eher skurriles Artefakt, den Rest eines völlig eingetrockneten Rührkuchens, der Sisi dort angeblich serviert wurde und von dem sie ein Stück gegessen haben soll – wie man die Echtheit solcher Dinge damals wohl sichergestellt hat, sei mal dahingestellt 😀 ).

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Eine der unzähligen Blumen im Schlossgarten