Bücher, Hörbuch

Hörbuch-Tipp: „Komm spielen“ von Linwood Barclay

„Komm spielen“ von Linwood Barclay ist ein Mystery-Thriller den ich als Hörbuch gehört habe und der jetzt schon eines meiner Hörbuch- und Lese-Highlights von 2026 ist. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich nicht sicher war ob das Buch eher dem Genre Horror oder Thriller zuzuordnen ist und ich etwas Sorge hatte, dass es mir zu gruselig sein könnte. Aber zum Glück steht in dem Buch die Geschichte im Vordergrund und nicht der Versuch Schockmomente zu erzeugen. Gruselig ist die Geschichte aber natürlich trotzdem, aber eher auf leisen Füßen. Sie wird abwechselnd auf zwei Ebenen erzählt: die Kinderbuch-Schriftstellerin Annie zieht mit ihrem Sohn Charlie nach zwei schlimmen Schicksalsschlägen über den Sommer aus New York in ein Sommerhaus auf dem Land. Nach einer Krise hat sie aufgehört zu schreiben und erhofft sich einen Neuanfang. Doch bald merkt sie, dass in dem Sommerhaus etwas so ganz und gar nicht stimmt…

In der Kleinstadt Lucknow steht Harry, der Polizeichef, unter Druck. Irgendwas stimmt in der Stadt nicht, zwei Männer werden vermisst, es ereignen sich merkwürdige Vorkommnisse und seit wann gibt es eigentlich diesen neuen Laden in der Innenstadt, der Modelleisenbahnen verkauft?

Erst gegen Ende des Buches erfährt man als Leser:in wie die beiden Handlungsstränge zusammen hängen, die Auflösung hat mich völlig überzeugt und war auch nicht allzu einfach zu erraten. 

Für mich ist die große Stärke des Buches die liebevolle Entwicklung der Charaktere und der Kleinstädte in denen sich alles abspielt. Es erinnert mich an Romane von Stephen King, ein Buch dem man anmerkt, dass dem Autor die Geschichte und die Charaktere wirklich wichtig sind.

Gelesen wurde das Buch von Anne Düe, die das Buch eher unaufgeregt, aber trotzdem animiert und eingängig liest, mir hat es sehr gut gefallen, dass sie nicht versucht hat das Buch irgendwie reißerisch zu präsentieren.

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