„Das Knistern im All“ von Stefan Lohse ist ein Coming of Age Roman an dem mich auf den ersten Blick das etwas ungewöhnlich gezeichnete Cover angesprochen hat. Im Mittelpunkt des Buches steht Matti, ein privilegierter Teenager aus reichem Hause, der mit seiner psychischen Gesundheit und der Beziehung zu seinen Eltern zu kämpfen hat. Während einer Klassenfahrt hat er Aussetzer an die er sich hinterher nicht mehr erinnern kann und meint am Strand einen Impala zu sehen. Trotz dieser Probleme und eines späteren Klinikaufenthalts kann sich Matti auf seine Freunde verlassen und muss auch noch herausfinden wer seiner Freunde für ihn vielleicht sogar etwas mehr bedeutet…
Der mit 166 Seiten sehr kurz gehaltene Roman hat eher leise Töne zu bieten und ist trotz des nicht ganz leichten Themas trotzdem stellenweise auch sehr lustig und charmant, besonders gut gefallen hat mir die heterogene Klassengemeinschaft und Mattis Freundeskreis, sowie die Entwicklung von Mattis Beziehung zu seiner Mutter.
Trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass manche Themen des Buches es verdient gehabt hätten, etwas mehr herausgearbeitet zu werden. Aber auf jeden Fall ein berührender Roman, der zum Nachdenken anregt.
